Punkte-MPU

Heldengeschichte #16: Mustafa – Berlin

Autorennen gegen mich selbst

„Mein getuntes Auto ist alles für mich. Wenn ich drin sitze und den Motor höre, vergesse ich alles um mich herum. Neben zu schnellem Fahren wurde mir auch noch ein Autorennen gegen mich selbst vorgeworfen. Ich wusste gar nicht, dass das möglich ist. In den Sitzungen bei den MPU-Helden habe ich gelernt, was an meinem Verhalten so gefährlich war und was ich in Zukunft beachten muss.“

– Mustafa, Berlin

Drogen-MPU

Heldengeschichte #15: Holger – München

Zwischen Koks und Cannabis

„Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen ist gar nicht so einfach. Auf der Karriereleiter ging es steil bergauf und gleichzeitig wuchs auch die Familie. Um dem Dauerstress gerecht zu werden, begonn ich abends Cannabis zu rauchen. Das führte jedoch dazu, dass ich mich am nächsten Tag schlapp und müde fühlt. Als mich dann ein Arbeitskollege mit auf eine Party nahm und ich das erste Mal Kokain ausprobierte, merkte ich, wie fit ich mich danach fühlte. Dadurch war jedoch auch der Teufelskreis aus der Cannabiseinnahme zum Schlafen und dem Kokain zum tagsüber Fitsein geboren. In einer Routinekontrolle der Polizei wurde ich positiv auf beide Substanzen getestet und mein Führerschein war weg. Nach einem Jahr Abstinenz und der Vorbereitung bei den MPU-Helden freue ich mich, endlich wieder meinen Führerschein in den Händen zu halten. In Zukunft lasse ich meine Finger von dem Zeug, denn ich habe gelernt, dass sie keine Probleme lösen, sondern eher noch verstärken.“

– Holger, München

Drogen-MPU

Heldengeschichte #14: Joachim aus Dresden

MPU aufgrund von Medikamenten

„Aufgrund unterschiedlicher Leiden nehme ich verschiedene Medikamente zu mir. Letztes Jahr hatte ich einen kleinen Autounfall. Nach viel hin und her bekam ich eine Aufforderung für eine MPU, da meine Fahrtüchtigkeit aufgrund der Medikamente, die ich einnahm, in Frage gestellt wurde. Ich war sehr verzweifelt, schließlich wollte ich auch in Zukunft weiterhin Autofahren und konnte gleichzeitig nicht auf meine Medikamente verzichten. Gut, dass ich dann die MPU-Helden gefunden habe, die mir beratend zur Seite standen. Heute habe ich meinen Führerschein zurück und die Sache ist geklärt.“

– Joachim, Dresden

Punkte-MPU

Heldengeschichte #13: Maik aus Berlin

Als Berufskraftfahrer unter Druck

Als LKW-Fahrer bin ich auf meinen Führerschein angewiesen. Er sichert mir mein Einkommen und außerdem macht mir mein Beruf Spaß. Aber der Arbeits- und Zeitdruck in der Branche ist hoch. Das wurde mir zum Verhängnis. Aufgrund mehrere Verkehrsverstöße musste ich meinen Führerschein abgeben und mir war, dass sich etwas ändern muss. Die MPU-Helden haben mich dazu ermutigt, dass Gespräch mit meinem Chef zu suchen, um eine langfristige Lösung zu finden und ich bin sehr dankbar, dass wir eine gefunden haben. Das hat mir natürlich auch das Gespräch in der MPU erleichtert.“

– Maik, Berlin

Alkohol-MPU

Heldengeschichte #12: Susanne aus Bad Liebenwerda

Der Ehestreit

„Eigentlich bin ich nie im Straßenverkehr negativ aufgefallen. Bis zu einem Abend letztes Jahr, an dem ich einen riesigen Streit mit meinem Ehemann hatte. Nach dem Streit habe ich abrupt das Haus verlassen, bin ins Auto gestiegen und einfach losgefahren. Ohne nachzudenken – ich wollte einfach nur weg. Doof war nur, dass ich im Vorfeld eine gewissen Menge Wein getrunken hatte. In meiner Aufregung habe ich dann ein parkendes Auto gestriffen. Ich habe natürlich die Polizei gerufen, der Fall wurde aufgenommen und die MPU war fällig. Ich bin den MPU-Helden sehr dankbar, dass wir gemeinsam mein Trinkverhalten analysiert und Wege für die Zukunkt erarbeitet haben, wie ich mit Konfliktsituationen besser umgehen kann.“

– Susanne, Bad Liebenwerda

Punkte-MPU

Heldengeschichte #11: Stefan aus Frankfurt am Main

Von 100 auf 0

„Zeit ist Geld. Als Unternehmer mit mehreren Läden und anspruchsvollen Kunden gebe ich jederzeit Vollgas. In der Vergangenheit jedoch nicht nur im Job, sondern auch auf der Straße. Kunden und Kooperationspartner gingen schon immer vor. Zeit war dabei auch schon immer ein knappes Gut. Ausgeglichen habe ich diese Diskrepanz durch die Geschwindigkeit hinter dem Steuer. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich deswegen meinen Führerschein abgeben musste. Von 100 auf 0. Diese Tatsache hatte jedoch auch sein Gutes. Durch die MPU, die ich darum machen musste und die MPU-Vorbereitung bei den MPU-Helden im Vorfeld, habe ich meine Aktivitäten und meine inneren Motive unter die Lupe genommen und ins Positive verändert. Heute bin ich froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und ich bin Gelassenheit am Straßenverkehr teilnehme.“

– Stefan, Frankfurt am Main

Allgemein

Unsere 5 Helden-Tipps: ​ Ihr Weg zurück zum Führerschein

  • Ehrlichkeit. Kennen Sie die konkreten Situationen, die zum Führerscheinverlust geführt haben? Warum sind Sie nach dem letzten Bier trotzdem ins Auto gestiegen? Wieso sind Sie zu schnell gefahren? Warum konnten Sie den Drogen nicht widerstehen? Auf viele ähnliche Fragen müssen Sie gut vorbereitet sein. Um sicher durch die MPU zu kommen, hilft es, sich ehrlich und authentisch mit den Geschehnissen auseinanderzusetzen. Die MPU-Beratung bei den MPU-Helden nimmt genau dies in den Fokus und bereitet Sie optimal vor.​

    Vogelperspektive. Erkennen Sie die positiven und negativen Aspekte in Ihrem Leben. Wer tut Ihnen gut? Was macht Ihnen Spaß? Was ist Ihnen wichtig? Was werden Sie künftig ändern? Wir schauen gemeinsam aus der Vogelperspektive auf die entscheidenden Situationen und bringen Sie schrittweise zurück zum Führerschein. ​

    Kompetenz durch Erleben. Wie würden Sie auf die Frage „Warum machen Sie heute diese Begutachtung?“ antworten? Wenn Ihre Antwort sinngemäß wäre, dass Sie Ihren Führerschein zurück möchten, ist dies kein gutes Omen für Ihr Gutachten. Bei den MPU-Helden haben Sie die Möglichkeit, anhand einer Simulation, vergleichbar mit einer Generalprobe, den Ernstfall in einer sicheren Umgebung zu testen. Dabei passen wir das Setting individuell an Sie an und schicken Sie sicher und selbstbewusst in die Begutachtungssituation. ​

    Werkzeugkasten. Wir geben Ihnen die inhaltlichen Werkzeuge, mit denen Sie den Gutachter überzeugen können. Sperrfristen, Abstinenznachweise oder die Berechnung des Bremsweges – mit uns gehen Sie bestens vorbereitet und mit den nötigen Skills in die Prüfungssituation.​

    Pluspunkte. Wir können Ihnen die Begutachtung nicht abnehmen, aber wir können Sie auf den Ablauf der Begutachtung mit verschiedenen Tipps vorbereiten. Details zu dem Reaktionstest, Tipps für das Arztgespräch und dem besten Umgang mit der Stresssituation erfahren Sie bei uns.
Allgemein, Drogen-MPU

Kennen Sie die Einstufung der Cannabis-Konsumformen?

Wie häufig haben Sie Cannabis konsumiert? Auf diese Frage sollten Sie eine eindeutige Antwort in Ihrer MPU geben können.

Anhand Ihres bisherigen Konsumverhaltens wird nicht nur der Zeitraum der Abstinenznachweise erörtert, sondern für den Gutachter wird dadurch auch ersichtlich, um welche Konsumform es sich bei Ihnen handelt.

Die Konsumformen für Cannabis ergeben sich aus dem THC-Cooh-Wert. Dieser kann beispielsweise durch Blutproben ermittelt werden.

Als Faustregel gilt:

THC-Cooh-WertKonsumform
Weniger als 5 ng/mlEinmaliger Konsum, Verdacht auf gelegentlichen Konsum
Weniger als 5 ng/ml + THC positivGelegentlicher Konsum
5 bis 150/75 ng/mlErheblicher Konsum
Mehr als 150/75 ng/mlRegelmäßiger Konsum
Allgemein

Die 5 häufigsten Fehler beim Bestehen der MPU

Lügen. Wenn Sie der Gutachter fragt, wie es zu der Trunkenheitsfahrt, dem Fahren im berauschten Zustand oder der Raserei gekommen ist, gewinnen Sie nicht an Vertrauen, indem Sie sich auf Gedächtnislücken berufen oder fragwürdige Geschichten erzählen. Für das Wiedererteilen der Fahrerlaubnis ist es wichtig, dass Sie sich grundsätzlich mit Ihrem Vergehen auseinandergesetzt haben.

“Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts“. Sie können gar nichts für das Vorgefallene? Sie wurden provoziert oder ihre Freunde haben Sie überredet noch ein Bierchen zu trinken? Das wird Sie in Ihrer MPU nicht retten. Sie sollen für Ihr Verhalten die Verantwortung übernehmen und da bringen sie Schuldzuweisungen nicht weiter. Was würden Sie in Zukunft anders machen? Diese Frage müssen Sie überzeugend beantworten können.

Verschönern. So schnell waren Sie doch eigentlich gar nicht unterwegs? Sie hatten Pech, erwischt worden zu sein und es wäre sowieso nichts passiert? Mit diesen und ähnlichen Antworten überzeugen den Gutachter leider nicht von Ihrer Fahrtüchtigkeit. Versuchen Sie nicht, ihrem Gegenüber das Geschehene schön zu reden. Sie haben keinen Führerschein mehr – das ist der Fakt. Setzen Sie sich realistisch und ehrlich mit Ihrem Handeln auseinander.

„Nochmal passiert mir das nicht“. Dieser Satz stellt leider nicht Ihre Rettung zum Wiedererhalt Ihres geliebten Führerscheins dar. Was macht Sie denn so sicher in Ihrer Aussage? Wie haben Sie Ihr Verhalten verändert, um diesen Worten Rechenschaft leisten zu können? Mit pauschalisierten Erklärungen kriegen Sie den Gutachter nicht auf Ihre Seite. Selbstreflexion ist an dieser Stelle das Schlüsselwort.

Uneinsichtigkeit. Sie finden das Prozedere unfair und wollen doch einfach nur bestehen? Das können Sie zwar denken – aussprechen sollten Sie es jedoch nicht. Versetzen Sie sich in die Lage des Gutachters. Sie müssen ihm verständlich machen, warum sie es verdienen, wieder Auto zu fahren und warum Sie keine Gefahr für den Straßenverkehr darstellen. Solange Sie diese Fragen nicht kompetent beantworten können, wird es schwer für Sie.