Allgemein

Wie kommen Betroffene in die Situation, eine MPU absolvieren zu müssen?

Für viele ist es unvollstellbar, in die Situation zu kommen, sich so verkehrswidrig zu verhalten, dass ihnen der Führerschein abgenommen wird und sie die Aufforderung zur MPU erhalten. Allen voran, wenn der Führerschein berufsbedingt benötigt wird.

Trotzdem kommen jährlich ca. 90.000 Personen in Deutschland in die Situation, die Aufforderung zur MPU zu erhalten und nicht selten, ist der Führerschein für sie beruflich unabdingbar.

Und Delikte (auch Fragestellungen in der MPU genannt), die diese Personen in die Situation des Führerscheinverlusts bringen, sind folgende:

  • Alkohol,
  • Drogen,
  • Verkehrsdelikte,
  • Medikamente oder
  • Körperliche Beeinträchtigungen.

Auch die Kombinationen aus mehreren Deliktformen ist hierbei möglich.

Was viele sich denken können, was die MPU jedoch nicht einfacher macht, ist folgender Aspekt: Je mehr Fragestellungen in der MPU bestehen, desto schwieriger wird sie.

Drogen-MPU

Heldengeschichte #15: Holger – München

Zwischen Koks und Cannabis

„Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen ist gar nicht so einfach. Auf der Karriereleiter ging es steil bergauf und gleichzeitig wuchs auch die Familie. Um dem Dauerstress gerecht zu werden, begonn ich abends Cannabis zu rauchen. Das führte jedoch dazu, dass ich mich am nächsten Tag schlapp und müde fühlt. Als mich dann ein Arbeitskollege mit auf eine Party nahm und ich das erste Mal Kokain ausprobierte, merkte ich, wie fit ich mich danach fühlte. Dadurch war jedoch auch der Teufelskreis aus der Cannabiseinnahme zum Schlafen und dem Kokain zum tagsüber Fitsein geboren. In einer Routinekontrolle der Polizei wurde ich positiv auf beide Substanzen getestet und mein Führerschein war weg. Nach einem Jahr Abstinenz und der Vorbereitung bei den MPU-Helden freue ich mich, endlich wieder meinen Führerschein in den Händen zu halten. In Zukunft lasse ich meine Finger von dem Zeug, denn ich habe gelernt, dass sie keine Probleme lösen, sondern eher noch verstärken.“

– Holger, München

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Heldengeschichte #6: Leo aus Berlin

Work-Life-Balance dank Polizeikontrolle

„Die Abstinenz war entgegen meiner Erwartungen herausfordernder als zu Beginn erwartet. Jedoch habe ich sie mit Disziplin und Willen umgesetzt. Ich habe mich dazu entschieden, für meine Familie meinen Lebensstil zu überdenken und zu verändern. Hierfür habe ich bestimmte Verhaltensweisen angepasst und lebe nun gesünder. Meiner Arbeit kann ich seitdem noch fokussierter nachgehen und sogar für meine Sporteinheiten bleibt mehr Zeit.“

– Leo, Berlin

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Heldengeschichte 4#: Paul aus Berlin

Die Kiffer-WG

„Das gemeinsame Kiffen in der WG hat zu unserem Alltag dazugehört. Wir haben es nicht in Frage gestellt. Nachdem mich die Polizei erwischt hat und mir bewusst wurde, welche Folgen mein Fahren im berauschten Zustand hätte haben können, war ich schockiert über mich selbst. Ich möchte keine anderen Menschen durch mein Verhalten gefährden und darum musste sich etwas ändern. Ich habe das Joggen für mich entdeckt und freue mich, heute auch eine ordentliche Kondition aufgebaut zu haben. Mit verschiedenen Methoden habe ich Stück für Stück mein Verhalten überdacht und einen Veränderungsprozess in Gang gesetzt. Die MPU-Helden standen mir mit Rat und Tat zur Seite.“

– Paul, Berlin