Punkte-MPU

Sie wurden erwischt?

In Flensburg wird das Fahreignungsregister vom Kraftfahrtbundesamt geführt. Hier werden im Rahmen eines Punktesystems Ihre Verkehrsverstöße festgehalten. Punkte im Fahreignungsregister werden immer dann eingetragen, wenn die Verkehrssicherheit gefährdet wird, z.B. durch die Missachtung einer Ampel oder zu schnelles Fahren. Im Jahre 2014 wurde dieses System umgestellt. Nun kommt es zum Führerscheinentzug und somit zur Punkte-MPU, wenn Sie 8 oder mehr Punkte aufweisen. Diese Punkte können für ganz verschiedenartige Verstöße vergeben werden. Dabei gilt:

  • Eintragungen mit 1 Punkt (Ordnungswidrigkeiten) pro Verstoß verjähren nach 2,5 Jahren.
  • Eintragungen mit 2 Punkten (Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten) pro Verstoß verjähren nach 5 Jahren.
  • Eintragungen mit 3 Punkten (Straftaten) pro Verstoß verjähren nach 10 Jahren.

Delikte wie das Überschreiten der zulässigen Geschwindigkeit, Fahren mit dem Handy am Ohr, Überholen trotz Überholverbot, Überfahren einer roten Ampel, Nicht-Einhalten des Sicherheitsabstands und dergleichen sind Verstöße, die Punkte zur Folge haben. 

Die Punkte-MPU gilt als die deutlich schwierigste Begutachtung bei der MPU. Mit dem Hintergrund, dass Punkte-Kandidaten häufig Wiederholungstäter sind und deshalb eine schlechte Prognose mitbringen. Anders als bei der Alkohol- oder Drogen-MPU haben Sie hier keine Möglichkeit, Abstinenznachweise vorzulegen, sondern müssen mit Ihren Worten eine Veränderung belegen. Das ist nicht einfach, aber mit einer guten MPU-Vorbereitung erreichbar.


Beginnen Sie noch heute Ihre Helden-Reise:


Kennen Sie den Unterschied zwischen Fahrverbot und Entzug der Fahrerlaubnis?

Bei dem Fahrverbot liegt eine zeitliche Beschränkung von 1 – 3 Monaten vor. Nach Klärung der rechtlichen Angelegenheiten erhalten Sie nach Ablauf des Fahrverbotes automatisch Ihren Führerschein zurück.

Im Unterscheid zum Fahrverbot bildet der Entzug der Fahrerlaubnis eine schwerwiegendere Maßnahme. Der Entzug der Fahrerlaubnis definiert die „Aberkennung“ der Erlaubnis, ein Fahrzeug zu führen. Dies kann aus unterschiedlichen Gründen geschehen, wie beispielsweise durch Punkteüberschreitungen. Der Führerscheinentzug wird in zwei Kategorien unterteilt:

  1. Führerscheinentzug durch das Gericht: Aufgrund einer Verkehrsstraftat wird eine Sperrfrist von 6 Monaten bis zu 5 Jahren verhängt. Die Neubeantragung der Fahrberechtigung kann erst 6 Monate vor Ablauf der Sperrfrist erfolgen.
  2. Führerscheinentzug durch Führerscheinstelle: Nach Vergehen im Straßenverkehr, wie z.B. der Höchstpunktzahl in Flensburg, betrachtet die Führerscheinstelle die Bedingungen, unter denen die Neuerteilung möglich ist.

Ihr Weg zurück zum Führerschein

Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Fehlverhalten im Vorfeld der MPU ist zwingend notwendig. Zusätzlich muss glaubhaft und plausibel darlegt werden, wie in Zukunft weitere Verkehrsverstöße vermieden werden. Pauschale Antworten wie „Ich habe das Stop-Schild nicht gesehen“ oder „Ich habe mich geändert“ helfen nicht weiter und sind für den Gutachter nicht überzeugend. Sie sollten sich intensiv damit beschäftigt haben, in welchem Zusammenhang Ihre Verstöße aufgetreten sind.

Im Rahmen der Beratung klären wir gemeinsam Fragen wie:

  • Sind Sie ausschließlich privat oder nur beruflich zu schnell gefahren?
  • Haben Sie bspw. rote Ampeln missachtet, weil Sie generell zu schnell fuhren und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten?
  • Wie kommt es zu der hohen Anzahl an Delikten?
  • Wie bewerten Sie Ihr Verhalten rückblickend?
  • Gibt es für die Delikte Ursachen in Ihrer Persönlichkeit? Wenn ja, welche?
  • Fallen Ihnen Lösungsansätze ein? Hatten Sie mit diesen schon Erfolg?

Eine MPU-Beratung kann bei der Suche nach den persönlichen Hintergründen sehr hilfreich sein. Sie haben noch weitere Fragen? Dann schauen Sie in unseren FAQ’s nach oder vereinbaren Sie einen Termin für Ihr kostenloses Erstgespräch, um Ihre MPU erfolgreich zu bestehen.

Kommt bei Ihnen eine Sperrfristverkürzung in Frage?

Wenn Sie Ihren Fahrausweis dringend benötigen, ist ein Anwalt für Verkehrsrecht zu empfehlen. Im Laufe der Jahre haben sich aufgrund von diversen Gerichtsurteilen verschiedene Fallgruppen herauskristallisiert, bei denen die Chancen höher sind, einem Führerscheinverlust zu entgehen.

Wir haben juristische Kooperationspartner mit langjähriger Berufserfahrung und einer hoher Erfolgsquote und können Sie mit diesen zusammenbringen, damit Sie schneller Ihre Fahrerlaubnis zurück erhalten.

Erfahrungen anderer Helden mit der Punkte-MPU

Sie sind mit dieser Thematik nicht allein.
Timo, Anna und Ali berichten über ihre persönliche Erfahrungen nach der MPU-Vorbereitung bei den MPU-Helden:

Heldengeschichte #7:
Timo aus Eberswalde

“Morgens um 6 Uhr beginnt meine Schicht. Leider ist es in den vergangenen Monaten häufiger passiert, dass ich verschlafen… Weiterlesen

Heldengeschichte #8:
Anna aus Oranienburg

„Der Online-Kurs bei den MPU Helden hat mir sehr geholfen, meinen Führerschein schnell zurück zu bekommen. Nachdem… Weiterlesen

Heldengeschichte #9:
Ali aus Berlin

“Letztes Jahr war sehr hart für mich. Meine Frau hat mich verlassen. Zufällig habe ich ihren Neuen an der Ampel stehen…  Weiterlesen

Vereinbaren Sie noch heute einen Termin für eine kostenlosen MPU-Beratung:


Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gern auch
persönlich zur Verfügung: