Allgemein

Wie kommen Betroffene in die Situation, eine MPU absolvieren zu müssen?

Für viele ist es unvollstellbar, in die Situation zu kommen, sich so verkehrswidrig zu verhalten, dass ihnen der Führerschein abgenommen wird und sie die Aufforderung zur MPU erhalten. Allen voran, wenn der Führerschein berufsbedingt benötigt wird.

Trotzdem kommen jährlich ca. 90.000 Personen in Deutschland in die Situation, die Aufforderung zur MPU zu erhalten und nicht selten, ist der Führerschein für sie beruflich unabdingbar.

Und Delikte (auch Fragestellungen in der MPU genannt), die diese Personen in die Situation des Führerscheinverlusts bringen, sind folgende:

  • Alkohol,
  • Drogen,
  • Verkehrsdelikte,
  • Medikamente oder
  • Körperliche Beeinträchtigungen.

Auch die Kombinationen aus mehreren Deliktformen ist hierbei möglich.

Was viele sich denken können, was die MPU jedoch nicht einfacher macht, ist folgender Aspekt: Je mehr Fragestellungen in der MPU bestehen, desto schwieriger wird sie.

Drogen-MPU

Heldengeschichte #14: Joachim aus Dresden

MPU aufgrund von Medikamenten

„Aufgrund unterschiedlicher Leiden nehme ich verschiedene Medikamente zu mir. Letztes Jahr hatte ich einen kleinen Autounfall. Nach viel hin und her bekam ich eine Aufforderung für eine MPU, da meine Fahrtüchtigkeit aufgrund der Medikamente, die ich einnahm, in Frage gestellt wurde. Ich war sehr verzweifelt, schließlich wollte ich auch in Zukunft weiterhin Autofahren und konnte gleichzeitig nicht auf meine Medikamente verzichten. Gut, dass ich dann die MPU-Helden gefunden habe, die mir beratend zur Seite standen. Heute habe ich meinen Führerschein zurück und die Sache ist geklärt.“

– Joachim, Dresden

Punkte-MPU

Heldengeschichte #13: Maik aus Berlin

Als Berufskraftfahrer unter Druck

Als LKW-Fahrer bin ich auf meinen Führerschein angewiesen. Er sichert mir mein Einkommen und außerdem macht mir mein Beruf Spaß. Aber der Arbeits- und Zeitdruck in der Branche ist hoch. Das wurde mir zum Verhängnis. Aufgrund mehrere Verkehrsverstöße musste ich meinen Führerschein abgeben und mir war, dass sich etwas ändern muss. Die MPU-Helden haben mich dazu ermutigt, dass Gespräch mit meinem Chef zu suchen, um eine langfristige Lösung zu finden und ich bin sehr dankbar, dass wir eine gefunden haben. Das hat mir natürlich auch das Gespräch in der MPU erleichtert.“

– Maik, Berlin

Punkte-MPU

Heldengeschichte #11: Stefan aus Frankfurt am Main

Von 100 auf 0

„Zeit ist Geld. Als Unternehmer mit mehreren Läden und anspruchsvollen Kunden gebe ich jederzeit Vollgas. In der Vergangenheit jedoch nicht nur im Job, sondern auch auf der Straße. Kunden und Kooperationspartner gingen schon immer vor. Zeit war dabei auch schon immer ein knappes Gut. Ausgeglichen habe ich diese Diskrepanz durch die Geschwindigkeit hinter dem Steuer. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich deswegen meinen Führerschein abgeben musste. Von 100 auf 0. Diese Tatsache hatte jedoch auch sein Gutes. Durch die MPU, die ich darum machen musste und die MPU-Vorbereitung bei den MPU-Helden im Vorfeld, habe ich meine Aktivitäten und meine inneren Motive unter die Lupe genommen und ins Positive verändert. Heute bin ich froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und ich bin Gelassenheit am Straßenverkehr teilnehme.“

– Stefan, Frankfurt am Main

Allgemein, Drogen-MPU

Kennen Sie die Einstufung der Cannabis-Konsumformen?

Wie häufig haben Sie Cannabis konsumiert? Auf diese Frage sollten Sie eine eindeutige Antwort in Ihrer MPU geben können.

Anhand Ihres bisherigen Konsumverhaltens wird nicht nur der Zeitraum der Abstinenznachweise erörtert, sondern für den Gutachter wird dadurch auch ersichtlich, um welche Konsumform es sich bei Ihnen handelt.

Die Konsumformen für Cannabis ergeben sich aus dem THC-Cooh-Wert. Dieser kann beispielsweise durch Blutproben ermittelt werden.

Als Faustregel gilt:

THC-Cooh-WertKonsumform
Weniger als 5 ng/mlEinmaliger Konsum, Verdacht auf gelegentlichen Konsum
Weniger als 5 ng/ml + THC positivGelegentlicher Konsum
5 bis 150/75 ng/mlErheblicher Konsum
Mehr als 150/75 ng/mlRegelmäßiger Konsum
Alkohol-MPU, Allgemein

Wissen Sie auf Anhieb, wie schnell Ihr Körper Alkohol abbaut?

Auf diese und ähnliche Fragen sollten Sie für Ihre MPU vorbereitet sein.
Für den Gutachter ist es wichtig zu sehen, dass Sie sich mit Ihrem Konsum, Ihrem Konsumverhalten, aber auch mit der eingenommenen Substanz, in diesem Fall Alkohol, auseinandergesetzt haben.

Als Faustregel lässt sich sagen, dass der Körper (pro kg Körpergewicht) ca. 0,1g Alkohol und damit ca. 0,13 Promille pro Stunde abbaut.

Bei einem 80kg schweren Mann entspricht dies ungefähr der in einem 0,2l Glas Bier enthaltenen Alkoholmenge. Frauen sind an dieser Stelle im Nachteil, weil sich bei ihnen und bei gleichem Getränk die Promillezahl etwa 20% schneller auf und rund 15% langsamer als bei Männern abbaut.
(Quelle TÜV Süd)

Punkte-MPU

Heldengeschichte #7 : Timo aus Eberswalde

Auf dem Weg zum Schichtdienst auf dem Motorrad erwischt!

„Morgens um 6 Uhr beginnt meine Schicht. Leider ist es in den vergangenen Monaten häufiger passiert, dass ich verschlafen habe und zur Arbeit gehetzt bin. Da ich außerhalb der Stadt wohne, muss ich eine große Strecke mit dem Motorrad zurücklegen. Auf dem Weg ist es dann passiert. Mehrmals wurde ich von einem mobilen Blitzer erfasst. Zuerst habe ich mir nicht viel dabei gedacht – höchstens Geldstrafen. Doch dann kam die Einladung zur MPU. Während der Zeit des Fahrverbots habe ich bei den MPU-Helden online die Vorbereitung für die Begutachtung absolviert. Es war super, von zu Hause aus die Gespräche zu führen und die Übungen zu absolvieren. Jetzt habe ich meinen Führerschein zurück.“

– Timo, Eberswalde

Punkte-MPU

Heldengeschichte #8: Anna aus Oranienburg

Die Super-Mama sieht im Straßenverkehr rot!

„Der Online-Kurs bei den MPU Helden hat mir sehr geholfen, meinen Führerschein schnell zurück zu bekommen. Nachdem ich die Kinder von der Schule abgeholt hatte, waren wir auf dem Weg zum Training in Berlin. Wie überall, war die Parksituation vor Ort schlecht, weshalb ich kurz in zweiter Reihe parkte. Leider jedoch nicht zum ersten Mal. Da sich diese Situation auch schon vor dem Kindergarten wiederholt hatte, habe ich aufgrund der Anzahl und in Kombination mit einem Rotlicht-Verstoß eine Einladung zur MPU erhalten. Ich war zuerst sehr verzweifelt, da ich auf meinen Führerschein angewiesen bin. Diese Verzweiflung hat sich dank der MPU-Helden jedoch schnell gelegt.“

– Anna, Oranienburg